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Montag, 20. August 2012

Pixelmaße und Bildauflösung

Mit den Pixelmaßen (Bildgröße oder Höhe und Breite) eines Bitmap-Bildes werden die Anzahl der Pixel in der Breite und in der Höhe des Bildes angegeben. Die Auflösung definiert die Feinheit der Details in einem Pixel-Bild. Sie wird in Pixel pro Zoll (ppi = pixel per inch) gemessen. Je mehr Pixel pro Zoll vorhanden sind, desto höher die Auflösung. Im Allgemeinen gilt, dass die Qualität des gedruckten Bildes bei höherer Auflösung steigt.

Mindestauflösung nach Grafik unterschieden:


Höhe Auflösung 

(mehr als 1000 ppi) : 
Vektorzeichnungen in Illustrator, EPS, PDF; Bitmap-Bilder in Photoshop, TIFF, EPS, PDF

CMYK-Farbserparationen 

(230-300 ppi) :
Vektorzeichnungen in Illustrator, EPS, PDF; Farbige Bitmap-Bilder in Photoshop, CMYK TIFF, DCS, EPS, PDF; Grafiken mit Farbmanagment in Illustrator, Photoshop, RGB TIFF, RGB EPS, PDF

Druck mit niedriger Auflösung (z.B. Laser- oder Tintenstrahldruck)

(150-240 ppi) :
Alle Grafikarten in beliebigen Formaten

Bildschrim und Beamer-Anzeige 

(72-100 ppi) :
Alle Grafikarten in beliebigen Formaten

Web 

(72-100 ppi) :
Alle Grafikarten in beliebigen Formaten (beim Exportieren für HTML konvertiert)


Freitag, 3. August 2012

Corporate Design

"Visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens"

Definition:

Corporate Design umfasst die visuelle Darstellung eines Unternehmens nach innen und nach außen und ist eine Komponente der Corporate Identity einer Unternehmung.

Ziel:

Optische Positionierung und Profilierung eines Unternehmens bzw. Unternehmung.

Aufgaben:

Corporate Design erschöpft sich nicht nur in Gestaltung und Nutzung eines Firmenzeichens (Signet, Wortbildmarke), sondern schließt die einheitliche Gestaltung aller visuellen Komponenten eines Unternehmens zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild ein.

Grundelemente des visuellen Corporate Designs:
- Signet bzw. Wortbildmarke (Branding)
- Corporate Graphic Design (Kommunikationsdesign)
- Corporate Typography (Werbe-, Gebrauchs- und Lesetypographie)
. Corporate Picture (Bild bewegt und unbewegt)
- Corporate Color (Farben)
- Corporate Industrial Design (Produktdesign)
- Corporate Architecture (Außen- und Innenarchitektur)
- Corporate Fashion (Firmen-, Dienst,- und Arbeitsbekleidung)
- Materialien
- Gestaltungsrichtlinien
- Implementierung eines CDs

Nutzen:

Um sich in der Flut von Werbemaßnahmen und Information durchzusetzen, ist ein konsequentes Auftreten notwendig. Was kann ein Erscheinungsbild hierbei leisten?

  1. Innere Haltungen und Wertvorstellungen (z.B. Verantwortungsbewußtsein, Umweltbewußtsein, Qualitätsanspruch) können nach außen hin erkennbar gemacht werden;
  2. das visuelle Erscheinungsbild ist der Bereich, in dem ein Unternehmen oder eine Institution sich in der Öffentlichkeit am deutlichsten wahrnehmbar von anderen unterscheiden kann (Profilierung im Umfeld);
  3. Durchgestaltung führt zu Verwandtschaft aller kommunikativen Maßnahmen und somit zu Kontinuität im Auftreten nach innen und außen (vertrauensfördernd, glaubwürdig);
  4. die Variation konstanter Gestaltungselemente erhöht den Bekanntheitsgrad und den Wiedererkennungswert. Die Effizienz von Einzel- und Werbemaßnahmen wird erhöht. Solche Aktionen können eindeutig einem Initiator zugeordnet werden (Synergieeffekte);
  5. Mitarbeiter werden motiviert. Gutes Design steigert Wohlbefinden und Sympathie (Identifikation).

Adobe Bridge CS5


HINWEIS: Adobe Bridge CS5 ist kostenlos und wird mit InDesign/Photoshop mitgeliefert.

Mit Adobe Bridge können die erforderlichen Dateien zum Erstellen von Inhalten für die Druck-, Web-, Video- und Audioausgabe gesucht und sortiert werden. Es besteht ein Zugriff auf Materialien von Adobe und von Drittanbietern.

Es ist ein visueller Medienmanager, welches das schnelle Organisieren, Durchsuchen, Auffinden und Anzeigen von Grafiken erleichtert. 

Das kann es:
Dateien verwalten, Bilder bewerten, Dateiverknüpfungen als Miniaturen anzeigen, Dateiverknüpfungen, Automatisierte Aufgaben, Farbmanagement synchronisieren, PDF-Präsentationen, Web-Galerien und Webkonferenzen.

Ich verstehe das Programm leider noch nicht genau, weißt du mehr oder hast es schon mal verwendet?

Typografische Zusammenhänge


Alle Buchstaben beginnen auf der Grundlinie (gedachte Schriftlinie). Die Kleinbuchstaben lassen sich weiter in Ober-, Mittel- und Unterlänge unterteilen. Der Raum von der Oberlänge bis zur Unterlänge einer Schrift bestimmt die Schriftgröße. Es wird tatsächlich aber noch ein kleiner Weißraum zum Verhältnis Ober-/Unterlänge dazugerechnet, damit sich beim Satz ohne Durchschuss die Zeichen nicht berühren.



Zu den Zeiten des Bleisatzes wurden alle Buchstaben (Lettern) auf einen Bleikegel gegossen und dann zeilenweise angeordnet. Um den Zeilenabstand zu gewähren wurden kleine Bleistücke dazwischen gesetzt. Heute wird der Durchschuss durch den Zeilenabstand geregelt. Dieser wird von Schriftlinie zur Schriftlinie gemessen.



Die Schriftlinie hat noch eine weitere Bedeutung: Buchstaben in unterschiedlichen Schriftgrößen oder aus verschiedenen Schriften werden alle gemeinsam auf ihr ausgerichtet.



Auch die horizontalen Abstände von Zeichen sind wichtig. Es gibt die Vor- und Nachbreite, diese vergrößern oder verringern die Laufweite einer Schrift. Die Gesamtbreite von Buchstaben ist die sogenannte Dickte. Die Dickten der Zeichen sind in der Regel unterschiedlich, sollte die Dickte jedoch gleich sein, spricht man von dicktengleichen (monospaced) Schriften. 



Quelle: InDesign CS5 O´REILLY "Einstieg, Praxis, Profitipps"

Mediengestalter/in digital und print

Definition laut Wikipedia:

Mediengestalter Digital und Print bzw. Medienfachmann/-frau in Österreich bzw. Polygraf/-in in der Schweiz ist ein Ausbildungsberuf, der verschiedene Tätigkeiten in der Druckvorstufe umfasst. Er steht in der Nachfolge traditionsreicher Berufe wie etwa Schriftsetzer, Reprograf oder Notenstecher. Durch die fortschreitende Digitalisierung wurden diese Berufsbilder zusammengeführt und mit fachlichen Schwerpunkten versehen. Bis 1998 hieß der Beruf des Mediengestalters Fachrichtung Druck in Deutschland „Werbe- und Medienvorlagenhersteller“, bis 2007 „Mediengestalter für Digital- und Printmedien“.

Quelle: Wikipedia